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Ist die Seite mobil, wirst du gefunden

Avatar of paseomarketingpaseomarketing - 02. Mai 2016 - Google

Immer mehr Internet-User besuchen das World Wide Web über mobile Endgeräte; also Smartphones und Tablets. Alleine in Deutschland nutzen 2016 34% der 19- bis 29-Jährigen, sogar 41% der 30- bis 39-Jährigen und 25% der über 50-Jährigen ein mobiles Endgerät um im Internet zu surfen – insgesamt machen diese Gruppen zusammen 54% der deutschen Bevölkerung aus. Ein Problem, das jedoch viele dieser User haben, ist, dass noch immer ein Vielzahl an Webseiten nicht für Smartphones und Tablets optimiert sind. Die Folge: User verlassen die Seite genauso schnell wie sie sie besucht haben. Bisher hat Google nur Anzeichen gemacht, dass falls eine Seite nicht für Mobilgeräte optimiert sein sollte, eine Rankingnachteil folgt. Doch nun gehört dxer Faktor „Mobile Friendliness“ zu den Ranking-relevanten Parametern, wenn es um die Suchmaschinenoptimierung für mobile Geräte geht.

Als „mobile friendly“ können Webseiten bezeichnet werden, deren Bedienung auch mit dem Smartphone oder Tablet ohne Einschränkungen möglich ist. Allgemein könnte man „Mobile Friendliness“ also mit „Eignung für mobile Endgeräte“ übersetzen.
Das aktuelle Update unterscheidet sich jedoch fundamental von den vorherigen - wie Penguin und Panda. Der „mobile friendliness“ Faktor bezieht sich auf den mobilen Suchindex von Google. Des weiteren wirkt sich dieser neue Faktor auf einzelne Seiten des Webauftritts aus. Das bedeutet, dass Google nicht den gesamten Webauftritt auf „Mobile Friendliness“ überprüft, sondern jede einzelne Seite des Webauftritts. Dadurch haben einzelne optimierte Seiten eine Chance gute Rankings zu erzielen, selbst wenn nicht der gesamte Auftritt optimiert ist.

Um die Relevanz dieses Themas in Zahlen zu demonstrieren, wurden für ein komplett identisches und umfassendes Keywordset Mobile- und Desktop-Suchergebnisse in Bezug auf URLs auf Abweichungen untersucht. Die Ergebnisse waren erstaunlich: 36% Abweichung vom mobilen Suchergebnis zum Desktop-Ergebnis wurden gemessen, was einen Unterschied von mehr als einem Drittel bedeutet. In 23% der Fälle wurden sogar komplett andere Domains angezeigt.

Wir halten also fest: Die mobile Optimierung von jeder Seite ist heutzutage ein MUSS. Doch welche Lösungswege gibt es nun für eine noch nicht optimierte Webseite? Grundsätzlich gibt es drei Konfigurationsmöglichkeiten.

  1. Responive Design: Das responsive Design stellt unabhängig vom verwendeten Gerät – PC und Mobilgerät – denselben HTML-Code bereit, kann den Inhalt jedoch auf Grundlage der Bildschirmgröße variieren. Das responsive Design ist der von Google offiziell empfohlene Ansatz, um eine Webseite für mobile Endgeräte zu optimieren.
  2. Dynamische Bereitstellung: Greift unabhängig vom Gerät auf die gleiche URL zurück, generiert für unterschiedliche Gerätetypen jedoch verschiedene HTML-Versionen auf Grundlage dessen, was der Server über den Browser des Nutzers herausfinden kann.
  3. Unterschiedliche URLs: Stellt unter verschiedenen URLs unterschiedlichen Code bereit. Bei dieser Konfiguration wird versucht, das Gerät des Nutzers zu erkennen und ihn auf Grundlage dieser Information mit Hilfe von HTTP-Weiterleitungen und des Vary-HTTP-Headers auf die passende Seite zu führen. Es werden also für verschiedene mobile Endgeräte unterschiedliche Seiten

Wie man sehen kann, gibt es also verschiedene Lösungsansätze, um eine Seite für Mobilgeräte benutzerfreundlich zu gestalten. Jedoch ist bei egal welchen Ansatz immer zu berücksichtigen, dass Bilder, Layout, Quelltext der Seite, Content und vor allem die Navigation an mobile Endgeräte angepasst werden.

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