Paseo Marketing Blog

Social Media: nicht ob, sondern wie lautet die Frage

Avatar of paseomarketingpaseomarketing - 01. Juni 2016 - SMM

Mit mehreren Millionen Nutzern in Deutschland sind soziale Medien wie Facebook und Co. die Kommunikationsplattformen und Trendindikatoren schlecht hin. Sie bieten Firmen einen direkten Kontaktpunkt zu Ihren Kunden, egal ob B2C oder B2B. Grundvoraussetzung ist jedoch ein ausgiebiges Verständnis über das Social Web - welches Netzwerk wie genutzt werden kann, wie man sich im jeweiligen Netzwerk präsentiert und welche Vorteile die einzelnen Kommunikationsplattformen bieten. Darüber hinaus sollte Social Media tief im Unternehmen verwurzelt sein und nicht als zusätzliches MUSS angesehen werden.

Social Media Marketing (SMM) ist für viele Unternehmen immer noch eine große Herausforderung. Da werden Fragen gestellt wie „Wie viel Zeit muss ich dafür aufwenden?“ oder „Was machen wir, wenn negative Rückmeldungen kommen?“ und natürlich „Wann ist der ideale Zeitpunkt zum Posten?“. Das sind natürlich alles berechtigte Fragen. Allerdings sind das nicht die Fragen, die im Mittelpunkt stehen sollten. Diese Fragen zeugen von einer Mentalität, die Social Media als „Müssen wir jetzt auch noch machen“, als zusätzliche Belastung ansehen. Als etwas, das man jetzt halt auch noch abarbeiten muss.

Erfolgreiche Unternehmen setzen einige Schritte vorher an. „Welche Story wollen wir erzählen und wie lässt sich die Story am besten über die sozialen Medien transportieren?“ wäre zum Beispiel eine kluge Frage. Oder „Wie können wir Social Media so tief ins Unternehmen integrieren, dass die Frage nach dem Aufwand gar nicht mehr nötig ist?“. Denn wie viele Unternehmen haben maximale Zeitbudgets für das Beantworten von E-Mails? Für das Führen von Telefongesprächen? Wenige wahrscheinlich. Weil das einfach dazu gehört. Weil es zu den Kernaufgaben und Kerntätigkeiten gehört. Genau so sollte Social Media Marketing auch betrachtet werden. Und erfolgreiche Unternehmen tun genau das. Soziale Medien können mit unterschiedlichsten Kampagnen ein Unternehmen auf die Überholspur in Sachen Bekanntheit Marken- und Imageförderung katapultieren – man muss sich nur trauen.
 
True Fruits Smoothies zum Beispiel haben mit ihren Hashtag-Kampagnen wie #einhornkotze oder #ohnemett auf ihren Flaschen regelrechte Social-Media-Wellen geschlagen. Sie haben es durch gezielte Provokation geschafft, dass die Community über sie spricht und auf den viralen Zug aufspringt. Natürlich ist Provokation nicht immer das passende Wundermittel für Erfolg im Social Web. Es muss zum Unternehmen passen und darf nicht überreizt werden. Provokation kann schnell zu sogenannten Shitstorms führen und kontraproduktive Imageauswirkungen haben. Angst vor ein paar negativen Reaktionen darf man in jedem Fall nicht haben.

Aber auch im B2B-Bereich kann Social Media Marketing sehr sinnvoll sein. Zum Beispiel ist die KRONES AG auf verschiedensten Kanälen schon seit Jahren erfolgreich unterwegs. Sie haben es zum Beispiel über einen spezifischen Blog und kreatives Storytelling geschafft, Firmen anzusprechen, die Aufmerksamkeit ihrer Zielgruppen auf sich zu lenken und ihre Bekanntheit deutlich zu steigern.

Soziale Medien sind aber auch perfekt dazu geeignet, Flexibilität zu demonstrieren und auf aktuelle Kommunikationstrends aufzuspringen. Sixt hat vor kurzem viel Aufsehen erregt, als sie einen sehr provokanten aber auch extrem erfolgreichen Post über Gaulands Aussage bezüglich Boateng veröffentlichten, der gleichzeitig positiv mit Sixt verbunden war. Ein beliebtes Tool dem sich Sixt bei zeitgenössischen Posts immer wieder bedient sind sogenannte Memes.

Wer nun glaubt, Social Media Marketing sei nur etwas für große, bekannte Unternehmen liegt falsch. Im Gegenteil, es können vor allem kleine Firmen schnellen Erfolg aus dem Social Web ziehen. Was fehlt den kleinen Firmen meist? Eine starke Marke, ein hohes Marketing-Budget etc. Dies kann spielerisch mit Schnelligkeit, Flexibilität und der Nähe zum Kunden via Social Media wettgemacht werden. Hier sind kleine Firmen sogar oftmals erfolgreicher als große, träge Firmen. Verschiedenste Erfolgsgeschichten wie zum Beispiel Pfeifen Heinrichs zeigen, dass weder hochauflösenden, technisch aufwändige Videos, noch ein nennenswertes Budget dafür notwendig sind.  Unverwechselbare, charakteristische Inhalte sind die Zaubermittel.

Man sieht also, soziale Medien sind mächtig und bergen ein riesiges Erfolgspotential für jede Art von Unternehmen. Man muss nur entscheiden welche Strategie man verfolgt, flexibel bleiben und mit seiner Community interagieren beziehungsweis auf sie reagieren.

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