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Die virale Wunderapp – Pokémon Go

Avatar of paseomarketingpaseomarketing - 11. Juli 2016 - SMM

Sie bricht Rekorde, hat mehr User als Tinder und ist derzeit die viralste App die es gibt. Doch wie ist es dazu gekommen?

Mitte Juli wurde der Spieleklassiker Pokémon mit der mobilen App „Pokémon Go“ wiederbelebt. Der Hype um die App des Herstellers Niantic ist riesig. Inzwischen hat sie über 3,3 Millionen Downloads im Google Play Store, mehreren Millionen im App Store von Apple und mehr täglich aktive User als Tinder - Twitter wird nun bald auch überholt. Jeder redet über diese App. In den sozialen Medien häufen sich die Posts und Memes um Pokémon, immer mehr Gruppen werden rund um dieses Thema gegründet in denen man sich über sogenannte Poké-Spots und aktuelle Errungenschaften austauscht und die Viralität dieser App scheint kein Ende zu nehmen. Jedoch gibt es nicht nur Positives von dieser App zu hören: Sicherheitsrisiken (wurden zum Großteil inzwischen behoben), massive Serverprobleme und steigende Unfallrisiken im Straßenverkehr.

Was kann dieses Spiel?

In Pokémon Go spielt man die Rolle eines Pokémon Trainers der diese kleinen Monster fangen soll, sie trainiert und gegen andere Trainer in Pokémon Arenen antritt. Was dieses Release signifikant von vorherigen Pokémon Spielen unterscheidet, ist die Real Life Komponente. Die App orientiert sich an den GPS Koordinaten der Umgebung des Users und lässt die Monster zufällig in dieser auftauchen.

Taucht ein Pokémon auf, so kann man es angreifen und die Kamera des Smartphone oder Tablets wird aktiviert. Das Monster wird in das Sichtfeld der Kamera eingefügt. Nun kann man es mit einen Poké-Ball fangen indem man diesen mit einer geschickten Fingerbewegung wirft, er sich in einer gewissen Nähe zum Pokémon öffnet und dieses „einsaugt“.

Des Weiteren, kann man Poké-Eier mit zurückgelegten Laufmetern ausbrüten und in sogenannten Pokémon Arenen (festgelegte Spots auf der Karte des Spielers) gegen andere User antreten und seine Moster gegeneinander kämpfen lassen.

Eines muss man dieser App lassen: Es bringt Gamer die bisher nur Zuhause rumgelungert haben vor die Tür und fördert die soziale Interaktion unter den Usern.

Das Wunder der Viralität

Pokémon Go hat inzwischen mehrere Millionen User alleine in Deutschland und ist erfolgreicher als Tinder. Doch wie kam es dazu? Pokémon war schon in den 90ern ein Spielehit mit vielen jugendlichen Anhängern. Nach einer langen Pause und einem Viralitätstief wurde der Klassiker nun wiederbelebt und nicht nur Jugendliche, sondern User bis Mitte 30er nutzen die App mit Großer Freude. Das Kombination aus virtuellem Spiel und Real Life schafft ein ungewöhnliches Spieleverhalten im Vergleich zu anderen Apps und Spielen, was neue gesellschaftliche Verhalten auslöst. Dieses neue Verhalten, die riesige Community, den Spaß den man damit erleben kann sowie die ein oder anderen Probleme des Spiels führen zu einer bahnbrechenden Viralität – positiv und negativ.

Risiken und Probleme von Pokémon Go

Dadurch dass man ständig auf sein Smartphone oder Tablet starrt, steigt mit der App nachgewiesen auch das Unfallrisiko im Straßenverkehr.  In den Vereinigten Staaten wurden sogar schon auf Highways Anzeigen aufgestellt: Don’t Pokémon Go and Drive. Dort wurde sogar schon ein öffentliches Treffen von Spielern überfallen, bei dem es einen Toten gab.

Ein Problem der App ist, dass sehr oft die Server des Herstellers aufgrund der hohen Nutzungsrate überlastet sind. Man kann die App dann nicht nutzen, was schon zu vielen negativen Rezessionen und sogar Userschwund geführt hat. Vor allem User, die die App nur ausprobieren wollten, wurden dadurch wieder zu Nicht-Usern.

 

Als die App noch nicht in Deutschland erhältlich war, wollten viele Fans trotzdem schon zur Community gehören und holten sich die App über Drittanbieter. Diese Versionen beinhalteten jedoch oft Trojaner, mit denen Hacker die Kontrolle über das ganze Smartphone erhielten. Also Vorsicht mit Apps von Drittanbietern – wir raten davon tunlichst ab.

 

Des Weiteren verlangt die App vollen Zugriff auf die Google-Konten falls man sich mit diesem anmeldet, was sehr fragwürdig erscheint. Das bedeutet Niantic darf Emails lesen, auf den Google Drive zugreifen und Google Dokumente löschen bzw. bearbeiten. Unser Tipp um hier jeglichem Risiko aus dem Weg zu gehen: Ein separates Google-Konto anlegen und sich mit diesem anmelden.

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