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Google Shopping Ads: Wie sich die Bounce-Rate effektiv minimieren lässt

Avatar of paseomarketingpaseomarketing - 11. Juli 2016 - SEM, Google, SEA

Einer der wichtigsten Traffic-Lieferanten für Shops sind ohne Zweifel Google Shopping Ads. Doch viele Shops haben mit schnell abspringenden Usern zu kämpfen. Hier ein paar Tipps, wie man Besucher dazu animieren kann, sich länger mit den Anzeigen zu beschäftigen.

Sucht ein User nach einem bestimmten Produkt, so werden ihm beispielsweise neben organischen Ergebnissen auch Google-Shopping-Anzeigen eingeblendet. Diese Product Listing Ads (PLAs) beinhalten meistens ein Produktbild, Kurzinformationen zum Produkt, Preis und Anbieter. Klicks ein User auf diese Anzeige, so wird ihm eine Detailansicht angezeigt mit mehr Informationen über das Produkt und der Möglichkeit des Kaufes. PLAs sind eine hervorragende Maßnahme um eine hohe Klickrate (CTR) und geringe Costs Per Click (CPC) zu erzielen. Im Vergleich zu Standard-Textanzeigen bringen sie mehr Traffic in den Webshop. Einen klaren Nachteil haben PLAs jedoch: Mit einer Bounce Rate von über 70 Prozent liefern sie nicht gerade nachhaltigen Traffic. Die Gründe hierfür sind recht vielfältig: Der Preis war doch höher als in der Anzeige beworben, die Farbe sagt nicht zu, das Produkt trifft doch nicht den Geschmack oder, oder, oder.

Was ist die Bounce Rate eigentlich?

Die „Bounce Rate“ oder auch Absprungrate setzt sich zusammen aus den Klicks pro Ads und den Klicks, die ein User auf der Webseite hinter der Anzeige tätigt. Klicken User auf die Ads und verlassen die beworbene Seite ohne sich die Seite weiter anzuschauen, also weitere Klicks zu tätigen, so ergibt dies eine hohe Bounce Rate.

Und wie kann ich die Bounce Rate für meine Google-Shopping-Anzeigen minimieren?

Zum einen können einem User auf der Detailansicht der Anzeige weitere, ähnliche Produkte vorgeschlagen werden. Dies verleitet ihn dazu, bei Nichtgefallen ähnliche Produkte anzusehen und sich weiter durchzuklicken. Diese Produkte sollten dader natürlich vom gleichen Shop sein. Diese Maßnahme kann die Bounce Rate deutlich senken und erhöht gleichzeitig die Wahrscheinlichkeit eines Kaufs in Ihrem Shop.

Zum anderen können mit Hilfe von Kategorieseiten User auf der Seite gehalten werden. Klickt jemand auf eine Anzeige, so öffnet sich die Detailansicht im Vordergrund. Im Hintergrund können nun Kategorieseiten geladen werden. Sollte das Produkt dann nicht überzeugt haben, zum Beispiel wegen der Farbe, so kann der User die Anzeige einfach schließen und sieht die im Hintergrund aufgerufene Kategorieseite, die ihm das gleiche Produkt zum Beispiel in anderen Farben anbietet.

Eine weitere Maßnahme bezieht sich auf Rabatt- und Gutscheinaktionen. Schnäppchenjäger werfen ein gezieltes Augenmerk auf Aktionen. Damit Sie die Niedrigpreisjäger auf der Detailansicht Ihrer Anzeige halten können, empfiehlt es sich, direkt auf Rabatte und Gutscheine anzuspielen. So kann zum Beispiel eine sogenannte Exit Intent Layer eingefügt werden, die angezeigt wird, sobald der User den Anschein erweckt, die Detailansicht zu verlassen. Hier sollten dann die Aktionen präsentiert werden.

Ergänzend hierzu sollten die gleichen Aktionen auch in den Produktdetails beworben werden. Meist erfährt der potenzielle Kunde nicht einmal von einer Aktion, die auf das gerade angeschaute Produkt läuft, da diese nur im Shop des Anbieters kommuniziert ist. Es ist zwar aufwändig, einzelne temporäre Aktionen auf Produkte in die Anzeigen einzupflegen, jedoch macht sich der Aufwand bezahlt. User, die zwar nicht am Produkt interessiert sind, werden hierdurch auch nicht eher das Produkt kaufen, jedoch haben Interessierte dann ein weiteres gleich ersichtliches Kaufargument.

Mit all diesen Tipps und der richtigen Umsetzung lässt sich die Bounce Rate signifikant um bis zu 30 Prozent senken. 

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