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Bewegte Zeiten - Mobile und Video treiben digitalen Werbemarkt in 2017 voran

Avatar of paseomarketingpaseomarketing - 07. Oktober 2016 - AFM, MSM

Klassische Display-Banner scheinen ausgedient zu haben. Mobile-Bewegtbildwerbung gilt als das Zugpferd des kommenden Jahres. Experten beziffern das Wachstum in diesem Bereich auf über 20 Prozent.

Ein aktuelles Stimmungsbild der Fachgruppe Online-Mediaagenturen (FOMA) im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) zeigt: Nach nunmehr zehn Jahren wird der digitalen Werbebranche Wachstum prognostiziert. Das ist zwar gut für die Branche, doch die Schwerpunkte haben sich von klassischen Display-Bannern zunehmend hin zu Mobile und Bewegtbild als Wachstumstreiber im Online-Werbegeschäft verlagert. Adblocker-Technologien betrachten die Online-Mediaagenturen weiterhin als ernsthafte Gefahr für das Internet.

Mobile-Display-Werbung ohne Video soll im kommenden Jahr um 18,3 Prozent wachsen. In der Betrachtung von ausschließlich der Mobile-Bewegtbildwerbung rechnet man mit einem Plus von 21,9 Prozent. Klassisches Video-Advertising soll mit 13,5 Prozent Wachstum einen entscheidenden Anteil am Erfolg digitaler Werbung besitzen.

Das Stimmungsbild besonders in Bezug auf die Wachstumsraten von Mobile und Bewegtbild gibt einen sehr guten Eindruck von der Dynamik dieses Marktes. Die gesamte Online-Werbung ist seit jeher durch Disruption geprägt und befindet sich in einem ständigen Wandlungsprozess.

Nutzer im Wandel

Der Trend zeigt, dass sich nicht nur die Werbung, sondern auch der Nutzer stark verändern wird. So stimmen 73 Prozent der Befragten der Aussage zu, dass Nutzer zunehmend weniger Akzeptanz für nicht relevante Werbung haben werden. 59 Prozent geben an, dass die wachsende Zahl von internetfähigen Sensoren (Internet of Thungs – IoT) Werbeflächen auf die Umwelt reagieren lassen und sie somit fundamental verändert. Mehr als jeder dritte Befragte (36 Prozent) sieht in Adblockern eine ernsthafte Gefahr für das Internet.

Adblocker beeinträchtigt die werbebasierte Refinanzierung kostenfrei zugänglicher Inhalte und Services im Internet und gefährden in der Konsequenz die Angebotsvielfalt, wie wir sie heute kennen. Deshalb fordern Experten Maßnahmen und Überlegungen der Publisher und Vermarkter, einer Adblocker-Nutzung zum Beispiel mit Nutzungseinschränkungen zu begegnen.

Werbemarkt entwickelt sich weiter

Datenkompetenz und Cross-Device-Tracking treiben die Weiterentwicklung des digitalen Werbemarktes: Ausnahmslos jeder Befragte (100 Prozent) gibt diese beiden Aspekte als relevanteste Themen an. Mit 98 Prozent der Nennungen sind Programmatic Advertising, Mobile Advertising und Audience-Verification ähnlich entscheidend.

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