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Schnellere Ladezeit - mehr Performance für Ihre Webseite

Avatar of paseomarketingpaseomarketing - 07. Februar 2017 - Google, SEO

Obwohl die Seitenladezeit ein relevanter Faktor für das Ranking und die Performance einer Webseite ist, findet sie recht wenig Beachtung. Das mag daran liegen, dass die Optimierung der Ladezeit recht viel technisches Wissen erfordert. Dennoch hängt von der Ladezeit einer Seite einiges ab wie zum Beispiel die Usability. Hier erfahren Sie, warum eine optimale Ladezeit Voraussetzung für eine erfolgreiche Performance ihrer Webseite ist und an welchen Stricken Sie ziehen müssen, um die Optimierung in Gang zu bringen.

Warum die Ladezeit wichtig ist

Dass die Seitenladezeit ein relevanter Faktor für das Ranking ist, ist nicht der einzige Grund für eine Optimierung. Schließlich gestaltet man die Seite für den User, nicht für die Suchmaschine. Warum die Ladezeit wichtig ist, wird schnell klar, wenn wir uns selbst in der Situation befinden, auf einer Suchmaschine nach Informationen zu suchen. Auf der ersten Seite der Suchergebnisse wird uns eine Seite angezeigt, die uns vielversprechend erscheint. Doch die Seite will partout nicht laden. Enttäuscht kehren wir zurück auf die Suchergebnisseite, um eine Alternative zu suchen.

Hakt es nicht direkt auf der Einstiegsseite und mich überzeugen die Informationen des Herstellers, so dass ich gerne ein Kontaktformular nutzen möchte, um direkten Kontakt herzustellen, folgt womöglich hier ein Rückschlag. Die Seite lädt und lädt nicht und wir landen wieder auf der Suchergebnisseite.

Beide Szenarien führen dazu, den User eher zu vergraulen, als ihn zu gewinnen. Das liegt an einer schlechten Usability, die eine zu lange Ladezeit mit sich bringt. Wird der User ungeduldig, fällt die Seite durch und sie kaufen beim Wettbewerber.

Aufgrund der schlechten Usability und möglicher Rankingeinbußen, hat die Seitenladezeit auch Einfluss auf die Konversionsrate. Da viele User abspringen, geht hier auch ein Teil des Umsatzes verloren.

Wann ist meine Ladezeit optimal?

Es gibt zwar Richtlinien, die zwischen optimaler und suboptimaler Ladezeit unterscheiden. Grundsätzlich gibt es aber keine offizielle Ladezeit, die erreicht werden sollte. Was bei Google und anderen Suchmaschinen also die volle Punktzahl erreicht, ist nicht genau definiert.

Richtwerte gibt es aber dennoch: Eine Ladezeit unter 800 Millisekunden gilt als optimal. Alles was länger dauert, hat kurz- oder längerfristige Auswirkungen. Die Seite wird zum Beispiel nicht mehr so oft von der Suchmaschine gecrawlt, wenn die Seitenladezeit zu hoch ist. In extremen Fällen wird die Seite vom Google Bot gar nicht mehr gecrawlt. Ähnlich wie der menschliche User, erkennt der Bot, dass die Seite für die Suchmaschine nicht relevant ist und stuft sie in Ihrer Einschätzung weiter nach unten.

Was ist für die langsame Seitenladezeit verantwortlich

Gründe für eine zu lange Ladezeit sind oftmals falsche Einbettung von CSS-, Java-Script oder HTML Dateien. Diese können in den meisten Fällen nicht schnell genug vom Server abgerufen werden und dadurch verlängert sich die Ladezeit.

Natürlich spielen Hardware und Software ebenfalls eine große Rolle beim Ausspielen der Daten. Dies sollte aber bereits vor dem Launch einer Webseite geprüft werden. Schließlich wird damit auch bei hoher Belastung der Seite durch viel Besucherauflauf eine einwandfreie Leistung sichergestellt.

Es gibt noch sehr viel mehr Faktoren, die für eine langsame Seitenladezeit verantwortlich sein können. Die folgenden Punkte decken dennoch die oftmals großen Brennpunkte einer zu langsamen Seitenladezeit ab und sorgen für ein Plus an Usability.

Prüfpunkte für die Optimierung Ihrer Ladezeit

 

  • Dateien komprimieren und zusammenfassen
  • Bildoptimierung abhängig vom Ausgabegerät
  • Caching

 

Bei der Optimierung der Ladezeit ist zu berücksichtigen, dass es eine Rolle spielt, ob die Seite auf einem mobilen Endgerät oder auf einem Desktopgerät geladen wird.

Auch wenn die Ladezeit ein kleiner Teil des Gesamtkonzeptes darstellt, können sie mit der Optimierung schnell Ergebnisse erzielen. Ihre Absprungraten sinken, wenn die Informationen für die User schneller bereitstehen.

Keine gute Performance trotz niedrigerer Seitenladezeit?

Die Seitenladezeit ist nicht ohne Grund Teil der Onpage-Optimierung. Dennoch ist eine ausführliche Analyse mehr, als nur die Überprüfung und Optimierung der Seitenladezeit. Woran kann es also liegen, wenn Ihre Seite trotz schneller Ladezeit nicht gut performt?

  • Content: Viel gepredigt, sowohl in den Google Trends für 2017 als auch in unserem letzten Blogbeitrag sind wir bereits darauf eingegangen. Inhalte, die dem Usern einen Mehrwert bieten, binden ihn langfristig an Ihr Unternehmen. Denn kompetente Inhalte schaffen Vertrauen in Sie und Ihr Unternehmen.
  • Veraltete Inhalte: Der Suchmaschinenriese Google liebt aktuelle Inhalte. Ist Ihre Webseite veraltet, nützt Ihnen auch eine gute Ladezeit sehr wenig. Stets dem Lauf der Zeit zu folgen und neue Informationen zu liefern, ist für viele User heute eine Selbstverständlichkeit – und daher auch für die Suchmaschinen.
  • Fehlender Online-Kanal-Mix: Ob Social Media Marketing, Suchmaschinenmarketing oder Affiliate Marketing. Um langfristige Erfolge zu erzielen, sollten Sie ihre Zielgruppe auf mehreren Wegen ansprechen.

Wenn Sie auch dennoch keine gute Performance erzielen konnten, können umfangreiche Analysen Ihrer Webseite dabei helfen, den Negativ-Faktor Ihrer Seite ausfindig zu machen.

 

 

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1 Kommentare

Yvonne Brisbois

05. März 2017

Nicht schlecht der Beitrag

 


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