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Paseo Marketing Blog

Lohnt sich der Black Friday für deutsche Unternehmen?

Avatar of paseomarketingpaseomarketing - 13. November 2017 - SEM, Google, SEO, SEA, SMM

Black Friday – Die Schnäppchenjagd beginnt!

Der „Black Friday“ gilt in den USA als der Beginn des Weihnachtsgeschäftes. Der Black Friday ist der Freitag nach Thanksgiving, was jedes Jahr am vierten Donnerstag im November stattfindet. Dieses Jahr ist Thangsgiving am 23. November und der Black Friday am 24. November. Der Black Friday ist nicht mit dem Black Thursday zu verwechseln, welchen der Tag des Börsencrashs in New York (Okt. 1929) betitelt. Der Begriff Black Friday spielt auf die Buchhaltung im Einzelhandel an, die aufgrund des Kaufrausches an diesem Tag besonders optimistisch ist, schwarze Zahlen zu schreiben.

 Die Frage ist nun: „Lohnt sich der Black Friday auch für deutsche Händler?“

Am Black Friday werden in den USA die Offlineshops überrannt. Der Aktionstag wurde 2006 erstmals durch Apple nach Deutschland gebracht. In den Folgejahren wurde dieser Tag ein Anlass für deutsche Händler, spezielle Angebote und Aktionen mit Sonderrabatten vorzustellen. Gegensätzlich zu den Vereinigten Staaten werden in Deutschland die meisten Sales online angeboten. Am Black Friday haben auch in Deutschland gehäuft Onlineshops und auch vereinzelte Offlineshops einmalige Rabatte und Sonderangebote. Es gibt teilweise sogar Rabatte bis zu 90%. Dies macht den Tag besonders reizvoll für jeden Mensch – und nicht nur für Schnäppchenjäger. Man kann als Unternehmen somit nicht nur einen hohen Umsatz an dem Tag erzielen, sondern kann sogleich auch noch sehr viele Neukunden gewinnen. In den USA ist der Black Friday sogar so bekannt und vertreten, dass in vereinzelten Staaten der „Day after Thanksgiving“, arbeitsfrei ist.

Darf ich in meinen Sales den Markennamen „Black Friday“ verwenden?

Der Inhaber des Markennamens Black Friday ist eine Firma aus Hongkong, welche aber ihre Rechte offiziell als Teilinhaber an ein deutsches Unternehmen verkauft hat, welches unter dem namen Blackfriday GmbH läuft. Dieses Markenrecht wurde 2013 gekauft. Es gab bereits 14 Löschungsverfahren gegen die Marke, denn viele Unternehmen waren wütend, dass man sich so einen Namen als Markenrecht hat patentieren lassen und nun viel Geld dafür bezahlen muss, um den Namen zu verwenden. Dieses Problem war bereits im vergangegen Jahr ein großes Rechtsproblem für viele Firmen.

Nach wie vor, müssen sich die vielen Shop-Betreiber über das Markenrecht aufregen, denn es bleibt auch dieses Jahr noch bestehen. Deshalb muss man künftig Partner sein um den Markennamen Black Friday zu verwenden. Hierbei kann eine Lizenz direkt beim oben genannten Unternehmen erworben werden, welche diese in verschiedenen Verkaufsmodellen anbietet. Es können natürlich alternative Namen für die Sales verwendet werden, wie beispielsweise Red Friday, wie Media Markt es  getan hat. In den vergangenen Jahren haben deutsche Firmen somit auch ihre Kreativität bewiesen. Es spielt aber absolut keine Rolle, wie solche Aktionen genannt werden. Sie dienen nur dem einen Zweck: Den Kunden dazu zu bewegen, verschiedene Güter zu kaufen. Beispielsweise Red Friday wurde allein im November 2016 165.000 mal gesucht. Falls man aber einfach ohne Lizenz den Markennamen Black Friday verwendet, kann eine Strafanzeige gegen das betroffene Unternehmen eingeleitet werden.

Lohnt sich der Black Friday als Unternehmen?

Die Verkaufszahlen stiegen am Black Friday in Europa um 124% in den letzten vier Jahren.

Mit rund 1253 Mio. Gesamtumsatz am Black-Friday-Wochenende im vergangenen Jahr, stieg der Umsatz um 11% verglichen mit dem vorherigen Jahr 2015. Der Montag nach dem Wochenende nennt sich Cyber Monday. An diesem Tag kann sich jeder Onlineshopper auf weitere Angebote und Rabatte freuen. Der Cyber Monday ist somit die Antwort auf den vergangenen Black Friday. Dieser Tag spielt sich aber nur Online ab und die Offlineshops haben zu diesem Zeitpunkt wieder ihre regulären Preise.  Eine exakte Prognose für 2017 ist zum momentanen Zeitraum noch nicht veröffentlicht, die Zahlen werden voraussichtlich aber auch dieses Jahr ansteigen. Vergleichsweise zu diesem Tag in den vorherigen Jahren, hatte der Black Friday alleine einen Umsatzanstieg von 34%. Männer gaben durchschnittlich rund 7€ mehr aus, als das weibliche Individuum.  

Am Black Friday Wochenende werden pro Person durchschnittlich 5€ mehr als in der gesamten Weihnachtssaison ausgegeben.

 

Fazit

Man kann zum Schluss sagen, dass die ganzen Rabatt-Tage sich für die Händler und für die Kunden lohnen. Als Shop-Betreiber sollte man sich daher den Black Friday - egal ob mit Verwendung des lizenzierten Namens oder einem alternativen Namen – nicht entgehen lassen, denn eins ist sicher: Der Tag wird auch dieses Jahr wieder für viel Umsatz sorgen.

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