Paseo Marketing Blog

Do's und Dont's beim Werben auf Facebook

Avatar of paseomarketingpaseomarketing - 14. März 2018 - SMM

Facebook ist für die meisten Internet-User einfach ein Muss. Laut einer Umfrage von Tomorrow Focus Media, einem Digitalvermarkter, sind 23 Prozent der Facebook-User täglich aktiv. Diese Zahlen verdeutlichen auch, warum immer mehr Online-Händler auf Facebook aktiv sind und auf dieser Social-Media Plattform für ihr Unternehmen oder ihre Dienstleistungen werben. Alleine im Januar dieses Jahres verwendeten 27 Millionen Nutzer in Deutschland Facebook. Nach einer Studie von FischerAppelt, die in Deutschland führende Content-Marketing-Agentur, sind knapp die Hälfte der Nutzer an Gewinnspielen und Rabattaktionen interessiert.

Man kann aus diesem kurzen Einblick schlussfolgern, dass Facebook eine für manche Unternehmen unentdeckte Goldgrube ist; denn sie eignet sich hervorragend als Werbeplattform.

Nun bleibt die Frage: Wie soll man richtig auf Facebook werben, was sollte man vermeiden und was sind die Best-Practise.

 

Die 80/20 Regel

Man sollte sich daranhalten, einen ausgewogenen Mix aus relevanten Inhalten und Marketing Posts zu veröffentlichen. Hierbei kann man sich an die 80/20 Regel halten welche besagt, dass ca. 80 Prozent der Posts, für den User relevante Posts sein sollten und nur 20% Marketing zwecken dienen sollten. Wenn zu viel Werbung im Newsfeed der Nutzer steht, werden sie der Seite entfolgen oder die Inhalte nicht mehr beachten.

 

Kurze Posts

Die Posts sollten ggf. kurzgehalten werden, weil die Aufmerksamkeitsspanne der Facebook-User nicht so groß ist. Der kurze Text sollte natürlich trotzdem aussagekräftig sein und dem User in kurzen Sätzen deutlich machen, was die Message von dem Post ist.  

 

Zu viel posten

Es sollte ein richtiger Posting-Rhythmus verwendet werden (z. B. 3-4 Posts pro Woche). Wenn Unternehmen zu viel posten, werden statistisch gesehen 73% der Facebook-Nutzer die geposteten Inhalte verbergen, was negative Auswirkung auf den Auftritt des Unternehmens nach sich zieht.

 

Interagieren mit Fans

Das Interagieren mit Fans ist sehr wichtig, hierzu gehören beispielsweise Umfragen, Gewinnspiele oder das Stellen von Fragen.  Hierbei bringt es natürlich nichts, wenn man diese Gewinnspiele Faket oder wenn Fake-Kommentare unter die eigenen Beiträge geschrieben werden. Diese bringen das Unternehmen nicht weiter und werden meist sogar aufgedeckt, was dazu noch ein schlechtes Bild auf das Unternehmen wirft.

Hierzu gehört auch noch, das auf Anfragen des Kunden schnell geantwortet werden sollte. Dies sollte innerhalb von 24 Stunden passieren. Auf keinen Fall sollten Unternehmen Kundenfeedback ignorieren; denn Social Media bedeutet Kommunikation auf Augenhöhe. Auch wenn Kunden ein negatives Feedback geben, haben Sie ein Recht darauf, eine Antwort zu bekommen.  Hier ist gutes Community-Management gefragt. Auch sollte im Voraus geklärt werden wie in Krisensituationen reagiert wird.

 

Organisches Wachstum

Jedes Unternehmen und seine Fan-Base sollten organisch wachsen und zudem seine vorhandenen Zielgruppen nutzen, um das Wachstum zu steigern. Dies geht beispielsweise mit Gewinnspielen oder Rabattierungen, an denen sehr viele Nutzer interessiert sind. „Fans kaufen“ sollte keine Wahl sein; denn diese Art bringt ihr Unternehmen nicht voran und oft ist es deutlich erkennen ob ein Unternehmen echte Fans hat oder sich welche zugekauft hat. Die echten Fans folgen der Seite , weil sie mehr wissen wollen, beispielsweise auch Rabattierungen nutzen wollen, was eine Win-Win-Situation von Unternehmen und Kunden ist. Die gekauften Fans aber sind nur eine Zahl, welche keinerlei positive Auswirkung mit sich zieht. Damit wird auch zunehmend die organische Reichweite eingeschränkt, weil die gekauften Fans sich nicht für Ihre Inhalte interessieren.

 

Fazit

Abschließend lässt sich also sagen, dass das Werben auf Facebook sehr erfolgreich sein kann, wenn man es richtig angeht. Die meisten Regeln die zu beachten sind, sind nicht allzu schwer umzusetzen oder sollten anders gelöst werden. Andererseits darf man diese Regeln aber nicht ohne nachzudenken straight verfolgen. Bspw. Zum Thema von kurzen Posts, wenn man sich bei seiner Fan-Base entschuldigt, sollte man dies am besten nicht kurz abwickeln, sondern einen ausführlichen Text verfassen.

 

Zusammenfassung

Do‘s

Don‘ts

80/20 Regel

Zu viel Werbung

Posts unter 80 Zeichen

Lange Texte

Posting-Rhythmus

Zu viele Posts

Interagieren und Antwort an/mit Kunden

Fake Kommentare oder Ignorieren von Kunden

Organisch wachsen

„Fans kaufen“

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