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Content-Marketing – Auf den Inhalt kommt es an

Avatar of Alexander KellerAlexander Keller - 08. Juli 2018 - SEO

Eine gut gestaltete Webseite ist zwar schön und gut – nützt aber nicht wirklich was ohne relevante Inhalte. Ist im realen Leben dasselbe: eine schöne Hülle ohne Inhalt hat bisher noch niemanden richtig glücklich gemacht. In Sachen Content Marketing geht es allerdings nicht nur darum irgendwelche Texte zu schreiben, es steckt viel mehr dahinter. Schließlich entscheidet der Inhalt darüber, ob die Seite Traffic generieren kann, wie gut die Seite rankt oder wie gut das Image der Marke ist. Guter Content ist vielmehr als ein Text. Dieser kann nur entstehen, wenn eine ausgeklügelte Strategie dahintersteckt. Darin inbegriffen sind eine Keyword-Recherche, die Festlegung einer Kernaussage sowie die Definition der Zielgruppe. Als Abschluss geht der Text in ein bis zwei Korrekturschleifen. Doch auch wenn dieser die aufwändige Prozedur überstanden hat, bedeutet das nicht automatisch, dass es guter Content ist.

Ist das Kunst oder kann das weg?

Content-Marketing ist ein äußerst aufwändiger und zeitfressender Bereich. Bis ein Text einmal geschrieben ist, kann es schon dauern. Dann die Korrekturen, Änderungen und, und, und… Dabei kann natürlich auch einiges schiefgehen – oft merkt man das aber erst, wenn der Text bereits online ist. Ein guter Inhalt begeistert nicht nur die Leser, sondern auch Google und dazu muss die Qualität des Textes enorm hoch sein. Deswegen gilt es folgende Fehler besser zu meiden.

  • Inhalt ohne Nutzen oder Mehrwert: Ein Text erzählt in mehr als 1000 Wörtern viel, nur leider nichts Neues.
  • Zielgruppe nicht erreichen: Die Definition der Zielgruppe ist ein wichtiger Faktor, denn nur so kann man die Tonalität und den Schreibstil entsprechend anpassen.
  • Copy and paste: Super Text, der sich auch noch gut lesen lässt – aber leider geklaut. Texte plagiieren ist und bleibt ein absolutes No-Go! Das lernt man eigentlich bereits in der Schule.
  • Unpassende Überschrift: Klickbait-Überschriften nerven und werden weggeklickt, Superlative halten in den meisten Fällen nicht was versprochen wird oder die Überschriften langweilen schon, bevor das erste Wort des Textes überhaupt gelesen wurde.
  • Misslungener Teaser: Kurz und knapp die wichtigsten Punkte des Artikels hervorheben ist eine Kunst für sich. Den Leser dabei anzusprechen und auf sich aufmerksam zu machen ist eine noch größere Herausforderung.
  • Unübersichtlichkeit: Ein einziger Textblock ohne Zwischenüberschriften ist nicht nur unübersichtlich, sondern machen auch das Auge des Lesers müde.
  • Unverständlichkeit: Abkürzungen nicht auszuschreiben ist, ebenso wie die Verwendung des Passivs, ein häufiger Fehler. Das Lesen des Artikels wird dadurch enorm umständlich. Auch sollten Fremdwörter selten verwendet und stets erklärt werden.
  • Abwechslung: Anstatt ständig dieselben Wörter zu benutzen, sollte man auf Synonyme setzen. Füllwörter sollten vermieden werden.
  • Kein Abschluss: Wer es schafft, den Leser dazu zu bringen, den gesamten Artikel zu lesen, sollte es sich am Ende nicht noch verbauen. Dementsprechend ist ein passender Call-to-Action nötig sowie eine angemessene Verabschiedung der Leser am Ende.

„Ein Bild sagt mehr als tausend Worte"

Bereits seit einigen Jahrzehnten ist diese Metapher bekannt – und auch heutzutage bringt diese es auf den Punkt. Bilder können vom Auge viel schneller wahrgenommen werden und bieten damit einen inhaltlichen Mehrwert. Denn Botschaften können mithilfe der Bilder insgesamt schneller und besser vermittelt werden. Durch deren Einsatz werden die Inhalte aufgelockert und einladend gestaltet, da der Leser dadurch denkt, dass der Text auch durch schnelles Überfliegen verstanden werden kann. Alltagsbeispiel sind Anleitungen zum Aufbau von Gegenständen: Um zu verstehen, wie ein Schrank aufgebaut werden muss, sind Bilder viel hilfreicher als Texte mit Hunderten von Wörtern. Nicht zuletzt deswegen werden Bilder mittlerweile auf Webseiten viel häufiger und bedachter eingesetzt. Studien zufolge werden Content-Marketing-Inhalte, die mit Bildern versehen sind, einerseits öfter geteilt und andererseits generieren diese mehr Views. Dabei zählt jedoch nicht wie viele Bilder eingearbeitet werden, sondern welche Bilder - Aufwertung ist das Stichwort. Um die Inhalte aufzuwerten, gibt es die unterschiedlichsten Möglichkeiten.

  • Collagen: Verwendung mehrerer Bilder, um beispielsweise verschiedene Perspektiven darzustellen, wodurch ein einzigartiges Gesamtbild entsteht
  • Illustrationen: anschauliche Vermittlung von relevanten Inhalten, wobei diese vereinfacht und leicht verständlich dargestellt werden
  • Meme: Für humorvolle Einlagen geeignet, aber Vorsicht in Sachen Urheberrecht!
  • GIF: Möglichkeit sich von anderen abzuheben und effektives Mittel, um auf sich aufmerksam zu machen

Eine Strategie muss her!

Um effektives und professionelles Content-Marketing betreiben zu können, ist eine Strategie sehr wichtig. Denn am Ende möchte man schließlich sein Produkt auch an den Kunden bringen oder die Menschen da draußen mit dem Artikel erreichen. Deswegen gibt es einige Punkte, die es vor dem eigentlichen Texten zu beachten gilt.

Wer ist meine Zielgruppe und wer soll mein Produkt kaufen?

Um diese zu definieren, können Angaben aus dem soziodemographischen Bereich, wie Alter und Geschlecht, verhaltensorientierte sowie psychologische Merkmale hilfreich sein. Diese Angaben erhält man beispielsweise durch regelmäßige Umfragen, dem Gespräch mit dem Kundenservice oder die Nachverfolgung des Userverhaltens.

Erstellung von Buyer Personas

Diese sind enorm wichtig für eine Content-Marketing-Strategie. Hierdurch kann eine noch detailliertere Themenplanung stattfinden. Außerdem wird so die Schnittstelle zwischen dem ermittelt, was man dem Nutzer mitteilen will und den Informationen, nach denen gesucht wird.

Wie ist der Status Quo?

Nachdem man nun also weiß, an wen sich das Content-Marketing richten soll, geht es anschließend um die Analyse der Situation. Einerseits aus qualitativer und andererseits aus quantitativer Sicht. Ersteres zeigt im Vergleich zur Konkurrenz, wie gut die Inhalte sind. Letzteres weist darauf hin, ob die Inhalte gelesen werden und damit auch, ob die Zielgruppe dadurch erreicht wird.

…und die Konkurrenz?

Eine Konkurrenzanalyse zeigt, wie die eigenen Artikel im Gegensatz zu Konkurrenzartikeln da stehen. Dabei werden die Keywords sowie die öffentlich zugänglichen Inhalte analysiert. Dabei wird ersichtlich was man selbst schon besser macht und was man besser machen könnte.

Womit soll die Zielgruppe versorgt werden?

Welche Bedürfnisse sollen mit dem neuen Content abgedeckt werden? Der Kreativität sind dabei keinerlei Grenzen gesetzt. Einfach mal drauf los „brainstormen“ und aus den Ideen einen Themenplan generieren.

Und was wird es?

Die Entscheidung fällt zwischen Blog, Ratgeber oder Magazin – abhängig vom Ziel. Jedoch eignen sich manche Formate besonders gut für bestimmte Themen. Blogs sind besonders für die Präsentation des Unternehmens geeignet. Magazine eignen sich besonders für Lifestyle-Angelegenheiten. Ratgeber sollten vor allem bei erklärungsbedürftigen Produkten eingesetzt werden.

Fazit

Content-Marketing ist, wie man sieht, nicht gerade einfach. Es gibt viele Dinge, die es zu beachten gilt. Neben einer ausgeklügelten Strategie bedarf es natürlich auch der Beachtung der einzelnen Faktoren, die einen einfachen Text zu gutem Inhalt machen. Typische Fehler sollten natürlich vermieden werden, um möglichst viel Traffic auf die Seite zu bekommen und die Leser nicht zu langweilen. Dazu sind oftmals auch Bilder von Vorteil, denn diese sorgen für einen inhaltlichen Mehrwert und besseres Verständnis. Wer sich genug Zeit mit der Strategie genommen hat und bereits etwas Übung hat, kann damit rechnen, dass das eigene Content-Marketing funktionieren wird.

Content-Marketing: SEO, Branding, Unique Content etc.

Wer schreibt hier?

Alexander Keller - Chief Search Architecht Paseo Marketing

Alexander Keller - Chief Search Architecht Paseo Marketing

Alexander Keller
Chief Search Architect
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Aktiv seit 2009 in den Bereichen Suchmaschinenoptimierung, Digitalisierung und Growth Hacking - gerne berate ich Sie zu allen Fragen rund um Suchmaschinen und erfolgreiche Online Marketing Strategien: Jetzt kontaktieren 

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