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SEO-Checkliste 2018: Mit den richtigen Onpage-Faktoren die eigene Seite rocken

Avatar of paseomarketingpaseomarketing - 02. August 2018 - SEO

Ladegeschwindigkeit – dieser Rankingfaktor wurde von Google für das Jahr 2018 zu einem der wichtigsten gekürt. Welche weiteren wichtigen Onpage-Faktoren es gibt, durch die eine Seite bei Google besser rankt, verrät die SEO-Checkliste 2018.

Suchmaschinenoptimierung ist ein sehr umfangreiches Thema, wird aber auch in Zukunft zunehmend wichtiger. Das große Ganze bilden dabei viele einzelne Bestandteile - oft verliert man dabei schnell den Überblick über das, was bereits erledigt ist und das, was noch erledigt werden muss. Um dies zu vermeiden, ist eine SEO-Checkliste eine hilfreiche Unterstützung. Wer die Checkliste für sein Webprojekt weitestgehend durcharbeitet und befolgt hat das Fundament für ein erfolgreiches SEO gelegt. Die SEO-Checkliste allein macht eine Webseite jedoch noch nicht gleich zu einer guten Webseite – sie hilft lediglich dabei, dass alle SEO-Faktoren miteinfließen. Viele und vor allem sehr gute Inhalte führen dazu, dass die Seite weit vorne rankt.

Content ist King – Good Content is King Kong

Content ist King - dieser Spruch ist allseits bekannt – denn nur wer gute Inhalte verzeichnen kann, kann auch auf Dauer mit der Webseite erfolgreich sein. Dabei muss der Content so gestaltet werden, dass die Verweildauer auf der Webseite steigt, die Absprungrate fällt und der Inhalt nützliche Informationen für den User bietet. Hilfreich ist hierzu vor allem, wenn man die Suchintentionen der Nutzer kennt. Wer die eigene Content-Strategie an diesen ausrichtet, kann von mehr Traffic auf der Webseite ausgehen. Außerdem können Keyword-Recherchen dazu dienen, die Suchintention der Nutzer zu erkennen und so eine kreative Content-Roadmap zu gestalten. Um das Thema Content für die Webseite optimal zu gestalten, sollte man sich einige Fragen stellen:

  • Welche Keywords sind für die Seite besonders geeignet?
  • Erreiche ich mit den ausgewählten Keywords meine Zielgruppe?
  • Biete ich den besten Content, um die Suchintention meiner Nutzer zu befriedigen?
  • Ist mein Content klar strukturiert und übersichtlich?
  • Nutze ich auch andere Content-Formate, wie beispielsweise Videos oder Grafiken?
  • Wurden die Meta-Title und Meta-Description optimiert?
  • Gibt es Duplicate Content?
  • Bieten alle indexierten Seiten einen Mehrwert für den Nutzer?
  • Wie aktuell ist der Content?
  • Wenn Bilder verwendet werden: Ist das passende ALT-Attribut hinterlegt?
  • Passen die Bilder zum Text und sind diese korrekt benannt?
  • Hat jede Seite nur eine H1?
  • Sind die Überschriften ansprechend und enthalten diese die passenden Keywords?

Seitenarchitektur - Der erste Eindruck zählt

Die Seitenarchitektur ist einer der wichtigsten Bausteine in Sachen Suchmaschinenoptimierung. Schließlich wird die Webseite für die Nutzer gemacht und soll diesen dann auch gefallen. Aber vor allem müssen die User in der Lage sein, die Webseite problemlos bedienen zu können. Oftmals entscheidet der erste Eindruck darüber, ob man auf der Seite bleibt oder diese verlässt. Hierzu trägt auch das Design sowie den Seitenaufbau einen erheblichen Teil bei – denn nur wenn diese Faktoren gut gestaltet sind, finden die User auch das, wonach gesucht wird. Zudem ist es so, dass die Webseite in Sachen Funktionalität so einfach wie möglich gestaltet werden sollte. Folgende Punkte sind in diesem Zusammenhang zu beachten:

  • Passt die Domainstrategie zur Internationalität und ist es die für die Webseite beste Domainendung?
  • Ist die URL-Struktur logisch?
  • Sind themenrelevante Seiten aufeinander verlinkt?
  • Werden Breadcrumbs verwendet?
  • Existiert eine aktuelle und vor allem fehlerfreie Sitemap?
  • Können die verschiedenen Seiten mithilfe weniger Klicks aufgerufen werden?

Auch Fehlermeldungen zählen in den Bereich Seitenarchitektur. Mithilfe verschiedener Tools kann man einfach testen, ob die Seite fehlerfrei und somit „gesund“ ist.

  • Existieren Links auf 4xx-Seiten oder auf 3xx-Seiten?
  • Gibt es Serverfehler oder Weiterleitungsketten?
  • Lautet der Statuscode einer erfundenen URL (Fehlerseite) 404?

Usability – Don’t make the User think

Das erste und wichtigste Gesetz in Sachen Usability ist der Grundsatz „Don’t make me think“ – denn wer will schon auf einer Webseite darüber nachdenken, wo man klicken muss, um ans Ziel zu gelangen? Der User sollte den Webseitenaufbau problemlos verstehen können und sich darauf angenehm und inituitiv bewegen können, einfach Freude an der Bedienung haben. Dementsprechend sollte man sich fragen:

  • Verwende ich auf der Webseite eine einheitliche sowie klare und einfache Navigation?
  • Sind meine angewendeten Icons und Phrasen bekannt und nachvollziehbar?
  • Ist eine mögliche Fehlermeldung informativ und hilft dem Nutzer weiter?
  • Neben Funktionalität und Design: Wie gut performt meine Webseite, wenn größere Datenmengen geladen werden sollen?

Weitere Rankingfaktoren

Jedes Jahr gewinnen andere Ranking-Faktoren zunehmend an Bedeutung. So war 2014 beispielsweise die Sicherheit der Webseite, das SSL- Zertifikat, ein entscheidender Baustein. Im darauffolgenden Jahr 2015 wurde die Mobilfähigkeit immer wichtiger. Im Jahr 2018 liegt der Fokus besonders auf der Leistung sowie der Geschwindigkeit der mobilen Webseiten.

Während das SSL-Zertifikat bis vor einigen Jahren kein ausschlaggebender Rankingfaktor darstellte, stuft Google mittlerweile Seiten, die dieses Zertifikat nicht haben, als unsicher ein. Das hat natürlich auch Auswirkungen auf die Absprungrate, die bei unsicheren Webseiten ansteigt. Deswegen ist es besonders wichtig, sich zu fragen:

  • Ist die Webseite durch ein SSL-Zertifikat sicher und verschlüsselt?

Außerdem spielt mittlerweile auch die Mobilfähigkeit beim Thema Rankingfaktoren eine wichtige Rolle. Immer mehr Webseiten werden mithilfe eines responsiven Designs gestaltet, wodurch sich die Webseite an das mobile Endgerät anpasst. Inzwischen ist es schließlich so, dass immer weniger Leute vom heimischen Desktop-Computer das Internet aufrufen, sondern stattdessen eher von unterwegs mit dem Tablet oder dem Smartphone auf die Webseiten zugreifen. Daher sollte man sich überlegen:

  • Kann die Webseite mit verschiedenen mobilen Endgeräten problemlos aufgerufen werden?

Ein weiterer Rankingfaktor, der erst vor Kurzem von Google als sehr wichtig eingestuft wurde, ist die Ladegeschwindigkeit der Webseite. Je langsamer die Webseite, desto mehr Nutzer gehen verloren – eigentlich logisch, denn wer hat schon Lust 10 Sekunden auf eine Webseite zu warten? Umso wichtiger ist es, sich zu fragen:

  • Ist die Ladezeit meiner Webseite in Ordnung?

Mithilfe verschiedener Tools kann man leicht testen, ob die Webseite in Sachen Ladegeschwindigkeit gut aufgestellt ist.

Fazit

Die verschiedenen Faktoren bewirken alle zusammen, dass eine Webseite gut rankt. Die einzelnen Bausteine bilden das Gesamtpaket und erleichtern so den Weg hin zu einer gelungenen Webseite. Wer die einzelnen Fragen der SEO-Checkliste passend beantworten kann, ist bereits auf einem guten Weg zu einem Top-Ranking. Natürlich müssen dazu auch individuelle Bausteine wie ein ansprechendes Design oder professioneller Content stimmen. Die Checkliste soll den Weg lediglich erleichtern und dafür sorgen, dass der Überblick über die vielen SEO-Faktoren nicht verloren geht.

Gerne unterstützen wir Sie bei der Optimierung Ihrer Webseite. Fordern Sie dazu einfach unsere kostenlose Erstanalyse an!

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